Sonntag, 15. April 2018

"Katholische Kirche feiert Katholikentag mit Kirchenfeinden" "Freie Welt"


Es gibt eben in Deutschland eine Partei, die für jeden guten Katholiken inakzeptabel ist. Das Zentralorgan des katholischen Gutmenschentumes informiert uns nun am 15.4. über diese Partei non grata. Es ist, wen wundert es, die AfD. 
"Fünf Jahre alt wird die AfD an diesem Samstag – und fast genauso lange steht die Partei schon auf Kriegsfuß mit den Kirchen in Deutschland. Spätestens seit der Flüchtlingskrise scheint das Verhältnis zwischen der AfD und den Kirchen irreparabel gestört." Nun könnte doch geurteilt werden, daß die Katholische Kirche nicht nur, wie es Kardinal Woelki immer wieder zum Ausdruck bringt, für die euphorische Begeisterung für die Politik der offenen Grenzen der Kanzlerin steht. Gibt es da nicht noch anderes, wofür die Kirche eintritt, etwa den Schutz der Familie, der Ehe, des ungeborenen Lebens? 
Auf dem Katholischen Kirchentag wird auch ein Europatag inszeniert. Parteipolitiker wurden dazu eingeladen. Die Namensliste ist auf der Internetseite "Freie Welt" nachesbar. Diese Internetseite forschte nun über die da Eingeladenen: Wie stimmten die in aus kirchlicher Sicht wichtiger Themen ab? Das Forschungsergebnis ist sehr erhellend:
 "Aus den vom EP veröffentlichen Abstimmungsergebnissen (Dokument PE 619.035) geht hervor: die zum Katholikentag eingeladenen Europa-Abgeordneten stimmen namentlich (also nachweisbar) für Abtreibung, für die Homo-Ehe, für die Gender-Ideologie in Schulen („Lehrpläne der Toleranz“), und gegen den Schutz verfolgter Christen. Sie stimmen auch gegen den Respekt der nationalen Identität und der Rechtsordnungen der Mitgliedsstaaten.(Freie Welt am13.4.2018-www.freiewelt.net/)
Also Politiker, die für Abtreibung, für die Genderideologie, gegen den Schutz verfolgter Christen und gegen den Respekt vor der nationalen Identität der Völker Europas stimmen, sind gern gesehene Gäste auf dem Katholikentag! Hauptsache, sie treten für Multikulti ein, verlangen die Multiethnisierung der Völker Europas! Dagegen sind Abtreibung,  Genderideologie und das Nein zu der nationalen Existenz der Menschen akzeptable politische Voten!Oder sollen wir realistischer sagen, daß eine große Mehrheit des Katholikentages diese antikatholischen Positionen von Herzen bejaht, daß eben die Übereinstimmung mit der Politischen Korrektheit das wichtigste Kriterium der Beurteilung einer politischen Partei für einen Katholiken zu sein hat? 

1.Zusatz:
Die C-Politikern und Bundeskanzlerin erklärte, daß sie den militärischen Angriff gegen Syrien voll unterstütze. "105 Raketen flogen auf Syrien" jubelt "Am Sonntag" am 15.4. Nachdem es nicht gelang, in Syrien durch den sog. "Arabischen Frühling" eine prowestliche Regierung zu installieren und da nun die Staatsregierung zusehens die Lage militärisch zu beherrschen beginnt, setzen die USA, England und Frankreich auf  die Kriegsoption. Ein "Geschenk des Himmels" in Gestalt eines angeblichen Giftgasangriffes durch die syrische Armee bietet dafür die moralische Legitimierung. Warum aber die Staatsregieung Syriens, jetzt, wo sich die militärische Lage für sie so günstig entwickelt, Giftgas einsetzen sollte, ist völlig unbegreiflich. Viel wahrscheinlicher war dies eine Aktion der vom Westen unterstützen Opposition, die so auf eine Militäraktion zu ihren Gunsten sich erhoffte. Das passierte nun. 
Eines ist aber sicher: Selbst das Jawort der Kanzlerin zu diesem Kriegseinsatz wird keinen Gutmenschkatholiken dazu verleiten, kriegswillige CDU Politiker vom Kirchentag auszuladen! Sicher ist aber auch, wenn es doch noch gelingt, die syrische Regierung zu stürzen, daß dann der Tod der Christen in Syrien eingeleitet wird. Aber auch das stört weder die Kanzlerin noch die Gutmenschchristen!       

2.Zusatz
"Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hatte am Samstag  Verständnis für die Reaktion auf den Giftgaseinsatz gezeigt." Katholisch de am 15.4.2018 . Wenn die Kanzlerin eine Kriegsaktion als gut befindet, dann kann ihr Regierungssprecher Kardinal Marx nicht schweigen: Wie die Kanzlerin sehe ich das!

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