Donnerstag, 19. April 2018

Alle sind Kinder Gottes und Atheisten kommen in den Himmel- Papst Franziskus Umsturz!

Papst Franziskus stürzt die gesamte Lehre der Kirche um. Ein wahrer Revolutionär!  Dazu wurde ein Gespräch des Papstes mit Kindern inszeniert. Ein Kind frug den Papst, ob sein verstorbener Vater im Himmel sei, obgleich er ein Atheist gewesen sei, aber er habe seine Kinder taufen lassen. So respondierte der Papst. (zitiert nach kath info vom 18.4. 2018:
"Papst Franziskus:  Könnten wir nur weinen wie Emanuele, wenn wir ein Leid in unserem Herzen tragen wie er. Er weinte um seinen Vater und hatte den Mut, es vor uns allen zu tun, weil in seinem Herzen die Liebe de Vaters ist. Ich habe Emanuele um Erlaubnis gefragt, seine Frage öffentlich zu wiederholen, und er hat mir sein Einverständnis gegeben. Deshalb sage ich sie. „Vor kurzem ist mein Vater gestorben. Er war Atheist, hat aber alle vier Kinder taufen lassen. Er war ein guter Mann. Ist Papa im Himmel?“
Wie schön, daß ein Kind von seinem Vater sagt: „Er war gut“. Ein schönes Zeugnis, das dieser Mann seinen Kindern gegeben hat, weil seine Kinder sagen werden können: „Er war ein guter Mensch“. Es ist ein schönes Zeugnis des Sohnes, der die Kraft des Vaters geerbt hat und auch den Mut gehabt hat, hatte den Mut, vor uns allen zu weinen. Wenn dieser Mann imstande war, solche Kinder zu zeugen, dann war er wirklich ein braver Mann. Er war ein braver Mann. Dieser Mann hatte nicht das Geschenk des Glaubens, er war nicht gläubig, aber er hat seine Kinder taufen lassen. Er hatte ein gutes Herz. Und er hat den Zweifel, daß der Vater, weil er nicht gläubig war, nicht im Himmel sei. Wer sagt, wer in den Himmel kommt, das ist Gott. Aber wie ist das Herz Gottes gegenüber einem solchen Vater? Wie ist es? Was meint ihr? … Gott hat ein Vaterherz. Und bei einem nicht gläubigen Vater, er imstande war, die Kinder zu taufen und ihnen diese Bravour zu geben den Kindern, denkt ihr, daß Gott imstande wäre, ihn fern von sich zu lassen? Denkt ihr das? … Laut, mit Mut…
Alle: Nein!
Papst Franziskus:  Läßt Gott Seine Kinder im Stich?
Alle: Nein!
Papst Franziskus: Läßt Gott seine Kinder im Stich, wenn sie brav sind?
Alle: Nein!

Ist das nicht eine wunderbare Inszenierung, um der katholischen Rechtfertigungs- und Heiligungslehre einen Todesstoß zu versetzen! Also, Papst Franziskus lehrt also, daß es zum Heil des Menschen ausreicht, ein braver bzw. guter Mensch zu sein! Das ist die Lehre des Pelagiansmus in Reinform! Es reiche für das Heil des Menschen, wenn er das an Positivem realisiere, was ihm nach dem Sündenfall von seiner Natur aus noch möglich ist an Gutem. Eine göttliche Hilfe oder gar Gottes Gnade sei zum Heile unnnötig! So faßt kathpedia   die Kernaussagen des Pelagianismus zusammen (Artikel Pelagianismus):
"Der Pelagianismus ist nicht in erster Linie ein theologisches Lehrsystem, setzt aber einige theologische Auffassungen voraus, die sich im Laufe der Zeit immer mehr akzentuierten:
  • Die Sünde Adams war demgemäss nur seine persönliche Schuld und konnte nur als Beispiel des Ungehorsams gegen Gottes Gebot negativ auf die Menschheit wirken. Der freie Wille des Menschen blieb unversehrt, und jeder Mensch kann auch nach dem Sündenfall aus eigener Kraft und freiem Willen die Sünde meiden.
  • Die Gnade, die Gott durch Christus schenkt, wird hauptsächlich verstanden als positives Beispiel eines christlichen Lebens, das die Christen eindringlich zu seiner Nachfolge in der Erfüllung der Gebote Gottes anspornt.
  • Die Taufe tilgt nur persönliche Schuld. Daher wird die Kindertaufe nicht als heilsnotwendig angesehen.
  • Die Sakramente und die Notwendigkeit des Gebetes werden abgewertet zugunsten einer sittlichen Leistung aus eigener Kraft."
So ist es dann auch folgerichtig, daß der Papst die Lehre von der Heilsnotwendigkeit der Taufe angreift.
"Papst Franziskus: [...] Wir alle sind Kinder Gottes. Alle, alle. Auch die Nicht- Getauften? Ja. Auch de, die an andere, ferne Religionen glauben, die Götzen haben? Ja, sie sind Kinder Gottes. Auch die Mafiosi sind Kinder Gottes? … Ihr seid nicht sicher … Ja, auch die Mafiosi sind Kinder Gottes. Sie ziehen es vor, sich wie Kinder des Teufels zu benehmen, aber sie sind Kinder Gottes. Alle, alle sind Kinder Gottes, alle. Aber was ist der Unterschied? Gott hat alle erschaffen, hat alle geliebt und hat allen das Gewissen ins Herz gelegt, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden. Alle Menschen haben das. Sie wissen, nehmen war, was gut und gesund ist; auch die Menschen, die Jesus nicht kennen, die das Christentum nicht kennen, alle haben das in der Seele, weil das Gott dort hineinging.[...] Sind alle Menschen Kinder Gottes?..
Kinder: Ja!" (kath info am 18.4. 2018)
Und was bleibt da für das Sakrament der Taufe übrig, wenn in jedem Menschen in seinem Gewissen eingeschrieben ist, was gut und böse ist, und daß jeder dann auch das so Gesollte realisieren kann ohne göttlichen Gnadenbeistand? Der Papst sagt es klar und eindeutig:
"Aber als du getauft wurdest, ist in dieses Gewissen der Heilige Geist eingetreten und hat deine Zugehörigkeit zu Gott gestärkt und in diesem Sinn bist du mehr Tochter Gottes geworden, weil du Tochter Gottes wie alle bist, aber auch mit der Kraft des Heiligen Geistes, der hineingetreten ist."
Die Zugehörigkeit des Menschen wird durch die Taufe nur gestärkt, der Getaufte gehört nun mehr als die Ungetauften zu Gott, aber auch die sind Gottes Kinder, die, wenn sie nur das tuen, was ihr Gewissen ihnen sagt, als Gottes Kinder dann auch in den Himmel kommen! 
Die ganze Christliche Religion, die Kirche mit ihrer Lehre und den Sakramenten ist so völlig überflüssig für das Heil der Menschen und Jesus Christus? Auch überflüssig- denn allein das Gewissen und das sittliche Vermögen,das im Gewissen als gut Erkannte zu realisieren, reicht vollständig aus für unser aller Heil. 
Lehrte einst die Kirche: Außerhalb der Kirche kein Heil im Blick auf die Arche Noas, daß nur die in ihr die Sintflut überlebten, so lehrt jetzt der Papst, um im Bilde zu bleiben: Jeder hätte, wenn er nur geschwommen hätte, so die Sintflut überleben können! Nicht mal eines von der Arche zugeworfenen Rettungsringes hätte es bedurft, weil jeder kraft seines natürlichen Vermögens schwimmen könne und sich so hätte retten können. So erklärt dieser Papst das Evangelium, die Sakramente, die Kirche, ja Jesus Christus selbst für das Heil der Menschen als völlig überflüssig!   


 

Dienstag, 17. April 2018

Multikultivierung Deutschlands und Europas- Fragen dazu

Daß der Wille der Eurokraten die Überwindung der abendländischen Kultur (bzw vom dem, was jetzt noch übrig ist) und das Verschwinden der Völker beabsichtigen, kann nicht mehr weggedeutet werden. Deutschland schafft sich ab (Thilo Sarrazin) und wird auch abgeschafft. Aber warum und zu welchem Zwecke? 
1.Es könnte bezüglich Deutschlandes an eine antideutsche Intention denken, daß wir nach dem Endsieg über das sozialistische Lager 1990 unsere Aufgabe als Frontstaat gegen den Osten ausgespielt haben,sodaß nun alte Konzepte der Siegermächte, isb. der USA gegen Deutschland revitalisiert werden, daß es eben nicht reiche, Deutschland militärisch zu besiegen, sondern es müsse das Deutsche Volk entdeutscht werden, damit dieser "Gefahrenherd" endgültig verschwinde. (Die radicale Linke hat das dann auch so konzipiert im Jahre 1989: durch eine Multiethnisierung sollte das gefährliche Deutsche Volk aufgelöst werden- die Geburtsstunde der sich selbst als Antideutsche bezeichnenden Bewegung. Die wußte, daß Multikulti dem Deutschen schaden würde und darum traten diese Linken dafür ein: "Nie wieder Deutschland". Sie erwiesen sich so als Musterschüler der Umerziehung nach dem 2.Weltkrieg durch die westlichen Siegermächte.  Aber so erklärt sich nicht, warum alle Völker Europas so aufgelöst werden sollen, warum nun etwa Ungarn verteufelt wird, weil seine Regierung Nein sagt zur geforderten Selbstnichtung. 
2. Betrachtete man die Strategie der Auflösung der Völker Europas durch die Eurokraten im Rahmen des Gesamkonzeptes der Schaffung einer Neuen Weltordnung, in der es nur noch einen einheitlichen freien Weltmarkt geben soll mit einer Weltstaatsregierung, dann wäre die Auflösung der Nationalstaaten und der nationalen Kulturen etwa vergleichbar mit der Schaffung des deutschen Einheitstaates durch Bismarck als Überwindung der deutschen Kleinstaaterei, nur dann eher am französischen Modell des zentralistischen Staates orientert als am deutschen föderalistischen Modell. 
Die wesentlichere Differenz ist aber die zwischen der Schaffung der politischen Einheit eines Volkes, des Deutschen und der Erwirkung einer Einheitswelt, für die die völkkischen Einheiten aufzulösen sind. Die ökonomische Intention dieses Weltmarktes ist offenkundig: die Schaffung eines Eineitskonsumenten für die Massenproduktion. Die Massenproduktion setzt eben den vermaßten Menschen voraus, das ist der seiner kulturellen Identität verlustig Gegangenen, der jetzt nur noch kulturelle Konsumgüter erwirbt als Ersatz für seine einstige Lebenskultur.  Die Atomisierung ist dann nur die andere Seite der Heranbildung des Massenmenschen. Aber kann diese These die konkrete Politik der Multikultivierung begreiflich machen? Warum greifen dann jetzt Amerika, England und Frankreich militärisch Syrien an, nachdem das Konzept des Wegputschenlassens der syrischen Regierung durch oppositionelle Kräfte Syriens und durch den Islamischen Staat am Scheitern ist? Warum unterstützen da drei als eher conservativ als als links geltende Regierungschef faktisch die islamistische Opposition, deren Endsieg gewiß das Ende der christlichen Religion in Syrien bedeuten dürfte?
3. Die antichristliche Ausrichtung der Multikultivierung Europas darf so nicht übersehen werden. In England, Frankreich aber auch in Deutschand  wird die Islamisierung tatkräftig von den Regierenden unterstützt? Warum das? Noch befremdlicher: Die Katholische Kirche und der organisierte Protestantismus verstehen sich selbst als Geburtshelfer der Islamisierung Europas! In Deutschland wurde gar ein eigenes Zensurgesetz für die sozialen Medien erwirkt, um gegen zu radicale Islamkritker vorgehen zu können und  gegen die pollitische Korrektheit Verstoßende.  Welche Bedeutung hat diese antichristliche Intention?
Daß jetzt Amerikaner, Engländer und Franzosen die Assadregierung wegbomben wollen, um so der islamischen Opposotion zum Sieg zu verhelfen, wie man schon im Jugoslawienkrieg  schon die islamistischen Kämpfer Albaniens unterstützte. Die Entchristianisierung Europas scheint so eine beschlossene Sache. Kaum ein Tag, an dem nicht ein christlicher Theologe oder Kirchenvertreter davor warnt, das christliche Abendland etwa verteidigen zu wollen, wie die Gutmenschen das der Identitären Bewegung und Pegida und allen Rechten zum Vorwurf machen! Nein,hier wird schon vor der ersten Schlacht die Kapitulationsfahne gehießt. Warum? Was versprechen sich die Eurokraten von einem islamisierten Europa? Oder ist die Intention rein antichristlich? Liebhaber von Verschwörungstheorien sehen darin selbstredend den Beweis dafür, daß das Freimaurertum die treibende Kraft der Entchristlichung sind.
4. Das Ideal der Schaffung eines Welteinheitsmarktes auch für die Ware Arbeitskraft ist ein Produkt liberaler Ideologie. Aber das Faktum, daß nun zu Hauf unqualifizerte Arbeitskräfte nach Deutschland einwandern in die Sozialsysteme (wie es der Schriftsteller Tellkamp sagte) und 95 Prozent dann von der staatlichen Sozialhilfe leben wollen, das kostet so viel Steuergeld, daß es auch der Wirtschaft nur schadet. Trotzdem verlangt sie im Bunde mit den Gewerkschaften und Kirchen eine Prolongierung der Politik der offenen Grenzen- auch oder weil das der Ruin Deutschlands ist und das nicht erst nur in ferner Zukunft. So schadet sich die Wirtschaft selbst, indem sie ihre eigene Ideologie zu ernst nimmt. 
5. Könnte es sein, daß das Konzept der Multiethnisierung und Multikultivierung auch und vielleicht sehr viel mit der Dekadenz Europas zu tuen hat, oder gar der Dekadenz des "Weißen Mannes"? Daß man alt geworden ist als Europäer und Amerikaner, des Lebens überdrüßig nun den eigenen Untergang wollend? 
Reichen diese 5 Gesichtspunkte aus, um das Phänomen des Willens zur Auflösung der Völker Europas zu verstehen, auch den Willen zur Nichtung der abendländischen Kultur? 

Zu viel Priesternachwuchs- Papst Franzskus löst das Seminar auf!

Fußballtrainer werden bei Erfolgslosigkeit entlassen. So geht es in der Welt zu, aber in der Kirche ticken die Uhren ganz anders. Der Vorgänger des jetzigen von Papst Franziskus eingesetzten Bischofes zu Mecheln-Brüssel holte die Priesterbrudershaft der heiligen Apostel in sein Bistum, um das Leben in dem Bistum zu förden. Diese Gemeinschaft war nun sehr erfolgreich, zu erfolgreich.Die Konsequenzen:  Kath net berichtet am 17.4. 2018:
"2016 beendete Jozef de Kesel, der neue Erzbischof von Mecheln-Brüssel, die Zusammenarbeit mit der Priesterbruderschaft der heiligen Apostel und löste die Gemeinschaft auf. Obwohl sie nur drei Jahre bestanden hatte, gehörten ihrer Priesterausbildung 21 Seminaristen und sechs Priester an. De Kesel begründete die Entscheidung mit der Tatsache, es seien zu viele Franzosen in der Ausbildungsstätte der Priesterbruderschaft. Dies sei gegenüber den französischen Bistümern, die unter Nachwuchsmangel leiden würden, „unsolidarisch“."
Papst Franziskus bestätigt nun die Entscheidung seines Erzbischofes: Weil sie zahlreichen Priesternachwuchs haben, wird diese Gemeinschaft aufgelöst! Es sei unsolidarisch, Nachwuchs zu haben, wenn die anderen Bistümer vor fast leeren Priesterseminaren stünden. Normalerweise müßten die Bischöfe Frankreichs zu dieser Priesterbruderschaft pilgern, um dort so erfahren, wie die da so erfolgreich sein können- aber das geschieht nicht. Das Gegenteil: Die Priesterbruderschaft wird ob ihres Erfolges aufgelöst. Papst Franziskus sagt eben Nein! zu zu vielem Priesternachwuchs.
Aber das liegt wohl nicht nur in der Quantität  begründet, sondern auch in der Qualität! Diese Priesterbruderschaft ist eben zu conservativ ausgerichtet. 
Hier bedarf es keiner komplexen Verschwörungstheorien, um die päpstliche Intention zu erkennen: Um der beabsichtigten Demontage des Priesterzölibates willen, Papst Franziskus will da wohl seinen Angriff auf der Ammazonassynode starten,können erfolgreiche conservativ ausgerichtete Priesterseminare nicht geduldet werden, ist doch das schlagkräftigste Argument der Modernisten das der leeren Priesterseminare: Nur wenn der Zölibat fällt, werden die Seminare der Priesterausbildung wieder voll. Und wenn es volle gibt, gar in conservativ ausgerichteten Seminaren, dann müssen die eben aufgelöst werden um des Kampfes wider den Zölibat. 
Anbei: Auch dem gestürzten Bischof Mixa zu Eichstätt wurde die hohe Zahl der Priesteramtskandidaten in Eichstätt von liberaler Seite ja zum Vorwurf gemacht.
Kath info faßt diesen Skandal treffend so zusammen: "Papst Franziskus bestätigte die Aufhebung der Priesterbruderschaft der heiligen Apostel durch den Brüsseler Erzbischof De Kesel. Der Grund: zu viele und zu rechtgläubige Priesterberufungen."  (13.4.2018) 
So erlebt und erleidet nun die Katholische Kirche einen gegen sie selbst ankämpfenden Papst. Es ist eine Machtprobe, ob es diesem Amtsinhaber möglich ist, Kraft seines Amtes die von Jesus Christus selbst geführte Kirche  zu zerstören, ob und inwieweit der Herr seinen Stellvertreter auf Erden bremsen wird in dessen Zerstörungswerk.
  

Montag, 16. April 2018

Das "Gotteslob"-Gesangbuch- Ein Beitrag zur Selbstdestruktion der christlichen Religion

"Der christliche Glaube lässt sich zusammenfassen in der Botschaft:jeder Mensch ist von Gottes Liebe getragen-in diesem einmaligen Leben wie auch im ewigen." So proklamiert es das "Gotteslob" in der jetzt gültigen Version unter der Nummer 29. Lassen wir dies euphorische: unser einmaliges Leben auf sich beruhen, obgleich das einmalig wegen seiner Mehrdeutigkeit: Wir leben nur einmal auf Erden! und der Qualitätsbeurteilung dieses Erdenlebens als einmalig, doch diskussionswürdig wäre:Wozu ersehnte noch irgendwer eine Erlösung, wenn das Erdenleben von so einmaliger Qualität ist?  
Also: jeder Mensch ist ein von Gott Geliebter und das nicht nur Zeit seines Erdendaseins, nein, jeder wird auch am ewigen Leben teilhaben als von Gott Geliebter. In Jesus Christus habe sich diese Gottesliebe zu jedermann "gezeigt". Also, dieser Jesus hat uns nur gezeigt, was unabhängig von diesem Zeigen sowieso jedem gilt! Jetzt wird zwar in Nummer 29 Jesus Christus als "Heiland und Erlöser" tituliert, aber wie und wozu brauchte es denn Jesus als "Heiland und Erlöser", wenn jeder sowie schon immer ein von Gott Geliebter ist und auch ewig sein wird? Er hatte so eigentlich nur eine Aufgabe, uns von falschen Gottesvorstellungen zu heilen und zu erlösen, damit wir erkennen, daß wir qua unseres Menschseins immer schon Bejahte Gottes sind. 
"Alles andere- wie Gebote,Normen,Dogmen-entfaltet diese grundlegende Wahrheit." (Nummer 29). Radical wird hier mit der Lehre der Kirche aufgeräumt: Alle Lehren dogmatische oder auch moralischer Art sind nur Variationen und Entfaltungen der einen Aussage: Jeder war, ist und wird ewig ein von Gott Geliebter sein! 
Und was tut die Kirche? Die Kirche feiert diesen Glauben!  Wer da noch denkt, daß der Begriff des Gottesdienstes Zweierlei beinhalte, daß Gott uns diene und wir ihm, so das Wesen jedes religiösen Kultes, wird hier gleich eines besseren belehrt.Wir Christen feiern da unseren Glauben! 
Der ganze Gehalt der christlichen Erlösungsreligion, die große Erzählung vom Paradies, vom Fall und der Erlösung des Menschen durch das Kreuz Christi ist hier einfach weggewischt. Es gibt nur noch den Gott der Liebe, der jedermann liebt. Sang der Kirchenlehrer des 20.Jahrhundertes, Willy Millowitsch  noch, daß wir zwar alle kleine Sünderleins sind und doch alle in den Himmel kommen, so tilgt das Gotteslob selbst das "Sünderleinsein", weil wir eben nur noch von Gott Geliebte sind.  
Wozu glauben? Glauben heißt dann nur noch, daß ich die Liebe Gottes zu allen erkenne,daß Gottes Liebe aber allen, auch den ihn nicht Kennenden und Verkennenden gilt. 
Wozu ist da Gott Mensch geworden, starb am Kreuze? Alles nur Inszenierungen, um zu verdeutlichen, daß Gott jeden liebt! 
Hier müssen wir einfach dieser neuen Gotteserkenntis Beifall zollen! Wir primitiv lehrte doch da der Sohn Gottes, Jesus Christus und die ihm folgende Kirche: Fürchterlichkeiten aus dem Munde Jesu Christi mußten wir hören: 
"Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet;wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden."(Mk 16,16). "Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen." (Mt 5,30). 
Aber mit dieser Gottesverkündigung des Sohnes Gottes macht nun das "Gotteslob" Schluß! Alles nur vorkonziliare Irrtümer, aus denen uns nun die modernistsche Theologie erlöst! Und die christliche Religion und der Glaube- sie sind für das Heil des Menschen überflüssig!    

Wozu noch die hl. Sakramente? Sie können nur noch dazu dienen, etwas anzuzeigen, was unabhängig von ihrem Gebrauch schon jedem gilt. Und wozu noch moralisch handeln? Gottes Liebe gilt ja nun gleichermaßen Allen, völlig gleichgültig wie er lebt. Egal, wie er lebt, ob er glaubt oder nicht, ob er moralisch lebt oder unmoralisch- immer ist und bleibt er ein von Gott Bejahter, der eingehen wird in das ewige Leben. 

   

Sonntag, 15. April 2018

"Katholische Kirche feiert Katholikentag mit Kirchenfeinden" "Freie Welt"


Es gibt eben in Deutschland eine Partei, die für jeden guten Katholiken inakzeptabel ist. Das Zentralorgan des katholischen Gutmenschentumes informiert uns nun am 15.4. über diese Partei non grata. Es ist, wen wundert es, die AfD. 
"Fünf Jahre alt wird die AfD an diesem Samstag – und fast genauso lange steht die Partei schon auf Kriegsfuß mit den Kirchen in Deutschland. Spätestens seit der Flüchtlingskrise scheint das Verhältnis zwischen der AfD und den Kirchen irreparabel gestört." Nun könnte doch geurteilt werden, daß die Katholische Kirche nicht nur, wie es Kardinal Woelki immer wieder zum Ausdruck bringt, für die euphorische Begeisterung für die Politik der offenen Grenzen der Kanzlerin steht. Gibt es da nicht noch anderes, wofür die Kirche eintritt, etwa den Schutz der Familie, der Ehe, des ungeborenen Lebens? 
Auf dem Katholischen Kirchentag wird auch ein Europatag inszeniert. Parteipolitiker wurden dazu eingeladen. Die Namensliste ist auf der Internetseite "Freie Welt" nachesbar. Diese Internetseite forschte nun über die da Eingeladenen: Wie stimmten die in aus kirchlicher Sicht wichtiger Themen ab? Das Forschungsergebnis ist sehr erhellend:
 "Aus den vom EP veröffentlichen Abstimmungsergebnissen (Dokument PE 619.035) geht hervor: die zum Katholikentag eingeladenen Europa-Abgeordneten stimmen namentlich (also nachweisbar) für Abtreibung, für die Homo-Ehe, für die Gender-Ideologie in Schulen („Lehrpläne der Toleranz“), und gegen den Schutz verfolgter Christen. Sie stimmen auch gegen den Respekt der nationalen Identität und der Rechtsordnungen der Mitgliedsstaaten.(Freie Welt am13.4.2018-www.freiewelt.net/)
Also Politiker, die für Abtreibung, für die Genderideologie, gegen den Schutz verfolgter Christen und gegen den Respekt vor der nationalen Identität der Völker Europas stimmen, sind gern gesehene Gäste auf dem Katholikentag! Hauptsache, sie treten für Multikulti ein, verlangen die Multiethnisierung der Völker Europas! Dagegen sind Abtreibung,  Genderideologie und das Nein zu der nationalen Existenz der Menschen akzeptable politische Voten!Oder sollen wir realistischer sagen, daß eine große Mehrheit des Katholikentages diese antikatholischen Positionen von Herzen bejaht, daß eben die Übereinstimmung mit der Politischen Korrektheit das wichtigste Kriterium der Beurteilung einer politischen Partei für einen Katholiken zu sein hat? 

1.Zusatz:
Die C-Politikern und Bundeskanzlerin erklärte, daß sie den militärischen Angriff gegen Syrien voll unterstütze. "105 Raketen flogen auf Syrien" jubelt "Am Sonntag" am 15.4. Nachdem es nicht gelang, in Syrien durch den sog. "Arabischen Frühling" eine prowestliche Regierung zu installieren und da nun die Staatsregierung zusehens die Lage militärisch zu beherrschen beginnt, setzen die USA, England und Frankreich auf  die Kriegsoption. Ein "Geschenk des Himmels" in Gestalt eines angeblichen Giftgasangriffes durch die syrische Armee bietet dafür die moralische Legitimierung. Warum aber die Staatsregieung Syriens, jetzt, wo sich die militärische Lage für sie so günstig entwickelt, Giftgas einsetzen sollte, ist völlig unbegreiflich. Viel wahrscheinlicher war dies eine Aktion der vom Westen unterstützen Opposition, die so auf eine Militäraktion zu ihren Gunsten sich erhoffte. Das passierte nun. 
Eines ist aber sicher: Selbst das Jawort der Kanzlerin zu diesem Kriegseinsatz wird keinen Gutmenschkatholiken dazu verleiten, kriegswillige CDU Politiker vom Kirchentag auszuladen! Sicher ist aber auch, wenn es doch noch gelingt, die syrische Regierung zu stürzen, daß dann der Tod der Christen in Syrien eingeleitet wird. Aber auch das stört weder die Kanzlerin noch die Gutmenschchristen!       

2.Zusatz
"Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hatte am Samstag  Verständnis für die Reaktion auf den Giftgaseinsatz gezeigt." Katholisch de am 15.4.2018 . Wenn die Kanzlerin eine Kriegsaktion als gut befindet, dann kann ihr Regierungssprecher Kardinal Marx nicht schweigen: Wie die Kanzlerin sehe ich das!

Freitag, 13. April 2018

Die Eucharistie= Rammschware?

Verkommt die hl. Kommunion zur Ramschware auf dem Wühltisch der Kirche, da sie als kaum noch nachgefragte Ware des Dienstleisters Kirche nun zum Abverkauf freigegeben wird, zuerst von Papst Franziskus für die Geschieden-Wiederverheirateten und nun nach der Initiative von Kardinal Marx für Evangelische in konfessionsverschiedenen Ehen? Ach ja, und dann tönen Pfarrer an der Basis, daß sie doch schon längst Evangelischen die Kommunion austeilen, daher Kardinal Marx  mit seiner Reform doch hinter der ökumenischen Praxis zurückbliebe. 
Wie konnte die hl. Kommunion zu solch einer gebeutelten Ramschware werden? Es ist nicht leicht, hier Ursachen distinkt zu benennen, zu komplex ist die Verfallsgeschichte des Sakramentes des Altares. 
Sicher ist, daß der Anfang der Verfallsgeschichte die Reformation ist, auch wenn es der Katholischen Theologie dann als Reaktion auf die protestantischen Häresien gelang, das Verständnis dieses Sakramentes im Konzil von Trient  auf immer noch bewundernswerter Weise zu klären. Aber der ökumenische Diskurs löste hier die klaren Abgrenzungen zwischen der wahren Lehre und den Häresien auf, indem die Grunddifferenzen vergleichgültigt wurden.
Wenn aber das Wahre nur noch als vergleichgültigbar Katholisches zu stehen kommt neben dem Eigentlichen, dem Minimalkonsens zwischen dem Katholischen und dem Evangelischen, dann ist damit schon der Tod des katholischen Sakramentsverständnisses gesetzt. 
Achten wir mal auf die heutig üblich gewordene Phraselogie um die Eucharistiefeier herum. Da soll uns Gott, bzw. Gottes Liebe oder Jesus im Wort wie auch im Sakrament des Altares "begegnen". Wenn diese "Begegnung" schon im Wort (der Bibel, der Predigt) uns begegnet, wozu dann noch im Sakrament? Auf diese einfache Frage findet sich keine überzeugende Antwort mehr. In der protestantischen  Praxis wurde so das Predigtwort aufgewertet, daß in ihm uns Jesus Christus begegne, um das Eucharistesakrament zu entwerten. Ein evangelischer Gottesdienst ist so nie ohne Predigt, aber in der Regel ohne Abendmahlsfeier. Denn die Teilhabe an dieser Feier kann dem Evangelischen nichts bringen, was ihm nicht schon die Predigt geben kann, sofern er sie gläubig aufnimmt. 
In der Katholischen Theologie war das anders. Versimplifziert: Das Sakrament des Altares ist die Medizin für den Gläubigen und die Predigt belehrte ihn dann, was zu glauben ist und wie zu leben ist,damit die durch den Empfang des Sakramentes gewirkte Gesundung nicht wieder verloren geht, bzw das Sakrament erst wirken kann.
 Nun aber sollen die Predigt und das Sakrament heilswirksam sein, und damit ist eigentlich eines zu viel.  Zudem wird das Heilsgeschehen auf ein Sichbegegnen reduziert: Da begegnet dem Gläubigen die Liebe Gottes. Nur, daß die einem Gläubigen eigentlich überall begegnet: im Lachen eines Kindes, in jedem Sonnenaufgang, in jedem Mitmenschen, in der Natur....und selbst in einem Ameisenhaufen...Wozu dann noch die Begegnung in der Eucharistie suchen? Zudem bräuchte ja auch nur in der Bibel Daheim gelesen zu werden, und da würde sich dann auch eine Begegnung ereignen!Und wozu überhaupt soll eine Begegnung gesucht werden, wenn nach der Begegnung Alles genauso ist wie vor ihr? Was mir begegnet, das bleibt mir äußerlich und ändert mich nicht. 
Der Ausschluß vom Empfang der hl.Kommunion wird so verstanden als Nichtgewährung der Begegnung mit der Liebe Gottes, die doch allen gälte und die keinen ausschlösse. Andererseits ist diese Begegnung aber so entwertet, daß es auch nichts macht, auf sie zu verzichten- so praktizieren es heutzutage 90 Prozent der Katholiken Sonntag für Sonntag. Aber wenn dies Sakrament dann schon so entwertet ist, warum soll es dann irgendwelchen vorenthalten werden?  Die Predigt, in der ja auch schon diese Begegnung sich ereignen kann, wenn sie denn gläubig rezipiert wird, wird ja auch keinem vorenthalten! So könnte frohen Mutes zur Kommunion für jedermann fortgeschritten werden und so wird  es wohl auch kommen, weil all das spezifisch Katholische im Geiste der Ökumene vergessen worden ist! 

Zusatz:
Das Sakrament des Altares ist nicht verstehbar ohne den Glauben an die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen. Wenn die nun aber verneint wird in der jetzigen Theologie durch die Aussage, daß jedermann ob seines Menschseins immer schon ein von Gott Bejahter ist und immer auch einer bleibt, wozu bedarf da noch irgendwer des Altarsakramentes? Indem die Erlösung des Menschen in die Lehre von der Schöpfung so verortet wird, bleibt für die Lehre von der Kirche mit ihren Sakramenten nur noch übrig, daß sie in Wort und Sakrament verkündet, was sowieso jedermann gilt unabhängig vom Tuen der Kirche. Wieso sollte dann noch irgendwer vom Empfang der hl. Kommunion ausgeschlossen werden?  So ist dann die Eucharistie wirklich zur Ramschware geworden.       

Grundlos glauben? Probleme der Fundamentaltheologie

"Der Fundamentalist glaubt nicht, er weiß es unmittelbar.Liberal-skeptische Zyniker wie Fundamentalisten teilen eine grundlegende Eigenschaft:den Verlust der Fähigkeit, im eigentlichen Sinne des Wortes zu glauben.Für sie ist die grundlose Entscheidunng undenkbar,die jeden authentischen Glauben einsetzt, eine Entscheidung,die nicht auf einer Kette von Schlußfolgerungen begründet werden kann, auf positives Wissen." So urteilt Slavoj Zizek, Lacan. Eine Einführung, 2008, S.153.
Zur Veranschaulichung führt Zizek dann an:"ist der Status der universalen Menschenrechte der eines reinen Glaubens: Sie können nicht in unserem Wissen über die menschliche Natur begründet werden, sie sind ein Axiom, das durch unsere Entscheidung postuliert wird." (S.153) Da die Menschenrechte Sollensaussagen sind: So ist der Mensch zu achten!, ist es evident, daß sie nicht durch indikativische Aussagen, so ist er!, begründet werden kann, denn das wäre ein klarer Fall eines naturalistischen Fehlurteiles (so  der Philosoph Hume), aus einer indikativischen Aussage eine imperativische abzuleiten. Kantiansch gesprochen: Die praktische Vernunft ist kein Derivat der theoretischen. Die Menschenrechte sind eine Ideologie, an die man glauben kann oder auch nicht. Höchstens könnte mit der Nützlichkeit der Menschenrechtsideologie für das gesellschaftliche Leben argumentiert werden: Was sich als nützlich erweist, soll deshalb uns als wahr gelten. 
So ist die Existenz von Überich, Ich und Es (Sigmund Freud) als psychische Instanzen des Menschen nie bewiesen worden, daß es diese drei auch wirklich gibt, aber da sich dies Dreierdeutungsschema in der Interpretation von menschlichen Verhalten als nützlich erweist, gelten diese Instanzen so als hinreichend legitimiert. 
Daß dem Menschen qua seines Menschseins Rechte aber auch Pflichten zukommen, ist ideengeschichtlich eine Konsequenz aus dem Glauben an die Gottebenbildlichkeit des Menschen, setzte als die christliche Religion voraus. Indem sich nun die Menschenrechtsidologie von ihrem eigenen Fundament in der christlichen Religion  emanzipiert, wird sie grundlos- ja, sie wendet sich gar mit der These vom Recht auf die Religionsfreiheit gegen ihren Grund- und somit unbegründbar.
Ist das nun das Wesen des eigentlichen Glaubens, sich grundlos für etwas zu entscheiden, es als wahr anzuerkennen? Damit wäre der Glaube ganz vom Erkennen unterschieden, sodaß zwar von einem Erkennen im und durch den Glauben eine Rede sein kann, aber nicht von einem Erkennen und Wissen, das den Glauben fundiert. 
Leicht könnte dem erwidert werden, daß allein schon die Gottesbeweise genügten, um der These der Grundlosigkeit der Entscheidung zum Glauben an Gott, als Basiscredo der christlichen Religion zu widersprechen, ja es könnte dann auch auf den Prolog des Lukasevangeliumes verwiesen werden, in dem Lukas betont, als Historiker sorgfältig die Quellen studiert zu haben, um so die Zuverlässigkeit der Lehre Jesu darzulegen.
Aber schon Kant entwertete die Gottesbeweise aufklärerisch. Die Apologetik traute sich noch bis zum 2.Vaticanum den Wahrheitsbeweis der katholischen Religion zu, aber in der heutigen Fundamentalteologie ist man davon weit entfernt. Ja, kann man sich noch des Eindruckes erwehren, daß unter den Denkbedingungen der Postmoderne tatsächlich der Glaube nur noch den Status einer grundlosen Entscheidung besitzen kann? Sollte nun kantianiesierend festgestellt werden, daß die Begrenzung des von uns Erkenn- und Wißbarem erst den Raum wieder freigesetzt hat für den Akt des Glaubens an  als grundlose Dezision für ein Wahrhalten von? Immerhin konzediert Zizek so auch, daß der grundlose Glaube nicht durch ein positives Wissen in Frage gestellt werden kann, denn er fundiert sich gar nicht in einem positiven Wissen.  
Aber so wird man dem Katholischen Glauben mit seiner Verhältnisbestimmung zur Vernunft nicht gerecht, könnte erwidert werden- nur: Was tun, wenn der Diskurs über das Vermögen der Vernunft in der Philosophie (und nur dort kann die Vernunft ihr Vermögen selbst erkennen) der kirchlichen Theologie antwortet: Ihr mutet ihr zu, was sie nicht kann?   
Der marxistische Philosoph Georg Lukacs begriff die bürgerliche Philosophie nach dem Tode Hegels als einen Prozeß der Selbstzerstörung der Vernunft, daß sie ihr eigenes Vermögen zur wahren Erkenntnis selbst destruierte, um irrationalistisch zu werden. Bei aller holzschnittartigen Verzeichnung in diesem Werk : "Zestörung der Vernunft", ein Fünklein Wahrheit ist dem nicht absprechbar, daß nachdem in Hegel alles begriffen worden ist als Selbsthervorbringung der Vernunft, nun die Grenzen dessen, was menschlich erkennbar sei, immer enger gezogen wurden. So ist ja die Aufgabe der Philosophie, Gott zu erkennen, so gerade Hegel der zeitgenössischen Philosophie völlig abhanden gekommen.  

Man möge sich einmal dies versuchen vorzustellen: Nach Ostern hätte der  Auferstandene Jesus Christus erklärt, daß er nun mit seinen getreuen Schülern nach Rom zöge um von dort von nun an seine neue Kirche zu regieren und er regierte dort jetzt im Jahre 2018 immer noch, immer jung geblieben, selbst Wunder wirkend und die Wahrheit verkündend. Könnte dann noch jemand an ihn glauben,wenn der Beweis der Wahrheit für jedermann so offenkundig vor  seinen Augen läge? Ist Jesus Christus vielleicht aufgefahren in den Himmel, damit wir  an ihn glauben können, weil seine Wahrheit  nicht offenkundig erkennbar ist?